Startseite » Marsch der Freunde gegen die Austragung von Konflikten mit Gewalt und Krieg und für Lösungen durch Verhandlungen und für Abrüstung » Weltweit höchste Anzahl von Kriegen seit 1945 – Unter den insgesamt 388 beobachteten Konflikten zählen die Politikwissenschaftler 38 hochgewaltsame Konflikte, also Auseinandersetzungen, die sich durch massiven Einsatz organisierter Gewalt auszeichnen und gravierende Folgen nach sich ziehen. Zwanzig dieser Konflikte erreichen die höchste Intensitätsstufe und lassen sich somit als Kriege bezeichnen. Damit zählen die Konfliktforscher die weltweit höchste Anzahl von Kriegen seit 1945.

Weltweit höchste Anzahl von Kriegen seit 1945 – Unter den insgesamt 388 beobachteten Konflikten zählen die Politikwissenschaftler 38 hochgewaltsame Konflikte, also Auseinandersetzungen, die sich durch massiven Einsatz organisierter Gewalt auszeichnen und gravierende Folgen nach sich ziehen. Zwanzig dieser Konflikte erreichen die höchste Intensitätsstufe und lassen sich somit als Kriege bezeichnen. Damit zählen die Konfliktforscher die weltweit höchste Anzahl von Kriegen seit 1945.

Neueste Beiträge

Archive

Kategorien

Weltweit höchste Anzahl von Kriegen seit 1945

23. Februar 2012

Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung veröffentlicht Konfliktbarometer 2011

Konfliktbarometer 2011 460x175Grafik: Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung

Die Konfliktforscher zählen die weltweit höchste Anzahl von Kriegen seit 1945.

Das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK), ein gemeinnütziger Verein, der am Institut für Politische Wissenschaft der Ruperto Carola angesiedelt ist, hat mit dem „Conflict Barometer 2011“ seine Daten und Analysen zum weltweiten Konfliktgeschehen des vergangenen Jahres veröffentlicht. Unter den insgesamt 388 beobachteten Konflikten zählen die Politikwissenschaftler 38 hochgewaltsame Konflikte, also Auseinandersetzungen, die sich durch massiven Einsatz organisierter Gewalt auszeichnen und gravierende Folgen nach sich ziehen. Zwanzig dieser Konflikte erreichen die höchste Intensitätsstufe und lassen sich somit als Kriege bezeichnen. Damit zählen die Konfliktforscher die weltweit höchste Anzahl von Kriegen seit 1945.

Sechs dieser Kriege wurden bereits im Vorjahr als Krieg eingestuft, darunter die Kriege des pakistanischen Militärs und der afghanischen Regierung gegen die Taliban sowie gewaltsame Konflikte in Somalia und in der sudanesischen Region Darfur. Neue Konflikte, die sich gleich im ersten Jahr ihres Auftretens zu Kriegen ausgeweitet haben, sind die im Zuge des „Arabischen Frühlings“ eskalierten Proteste in Jemen, Libyen und Syrien. Weitere elf Kriege, vor allem in afrikanischen Ländern, wurden in den Jahren zuvor noch auf einer geringeren Intensitätsstufe ausgetragen.

Mit jeweils acht Kriegen sind der Vordere und Mittlere Orient sowie Afrika südlich der Sahara am stärksten von dieser besonders gewaltsamen Form die Konfliktaustragung betroffen. „Eine Tendenz hin zu einer friedlicheren Welt kann vor dem Hintergrund des starken Anstiegs der Anzahl von Kriegen im Vergleich zum Vorjahr nicht erkannt werden,“ betont Natalie Hoffmann, Mitglied des HIIK-Vorstandes. Die Politikwissenschaftlerin sieht in den andauernden Oppositionsproteste im Vorderen und Mittleren Orient sowie in den Wahlen, die 2012 in zahlreichen afrikanischen Ländern bevorstehen, zudem die Gefahr weiterer Eskalationen.

Das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung widmet sich seit 1991 der Erforschung, Dokumentation und Auswertung innerstaatlicher und internationaler politischer Konflikte weltweit. Das jährlich erscheinende „Conflict Barometer“ gibt einen Überblick über die aktuelle Entwicklung gewaltsamer und nichtgewaltsamer Konflikte. Die aktuelle Publikation kann auf der Homepage des HIIK kostenlos heruntergeladen werden

Das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) ist als unabhängiger und interdisziplinärer Verein am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg angesiedelt.

Seit 1991 widmet sich das HIIK der Förderung und Verbreitung des Wissens um Entstehung, Verlauf und Beilegung inner- und zwischenstaatlicher politischer Konflikte.

In dem jährlich erscheinenden Konfliktbarometer werden die jeweils aktuellen Forschungsergebnisse veröffentlicht. Zudem aktualisiert und pflegt das HIIK fortlaufend die Datenbank CONIS.

http://www.hiik.de/

Konfliktbarometer

 

Das seit 1992 erscheinende Konfliktbarometer ist unsere jährliche Analyse des globalen Konfliktgeschehens und die zentrale Publikation des HIIK. Gewaltlose und gewaltsame Krisen, Kriege, Staatsstreiche sowie Friedensverhandlungen stehen im Mittelpunkt der Untersuchung. In der Zusammenfassung des Verlaufs der weltweiten Konflikte präsentiert das HIIK anschaulich die Entwicklungen im vergangenen Jahr, die grafisch und in Form von Texten erläutert werden. Das Global Conflict Panorama beschreibt hierbei die generelle Entwicklung, die einzelnen Regionalteile geben sodann in Form von deskriptiven Texten einen Einblick in das Konfliktgeschehen in Asien, Europa, den Amerikas sowie im subsaharischen Afrika und im Vorderen und Mittleren Orient und Maghreb.

Das Konfliktbarometer hat dabei mit jedem Jahr eine steigende Leserschaft und ein zunehmendes wissenschaftliches Renommee erfahren. Dabei ist das Institut seit seiner Entstehung aus einem Forschungsprojekt in den frühen neunziger Jahren beständig gewachsen: Mit nicht mehr als zwanzig Mitarbeitern gestartet, ist das Konfliktbarometer heute Ergebnis der Arbeit von über 120 jungen Konfliktforschern , die sich zumeist neben ihrem Studium engagieren. Die wissenschaftliche Expertise des HIIK wird dabei auch durch seine enge institutionelle und personelle Anbindung an das Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg sichergestellt.

Unsere Arbeit sowie unsere Publikationen basieren ausschließlich auf ehrenamtlicher Arbeit und werden aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert . Wenn Sie mit unserem Konfliktbarometer zufrieden sind, freuen wir uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen würden. Jeder einzelne Euro hilft uns sehr. Herzlichen Dank!

 

Conflict Barometer 2011

  • Printversion: Das „Conflict Barometer 2011“ wird ab Mitte März 2012 in gedruckter Form vorliegen. Ältere Versionen und Zusatzmaterialien können Sie hier bestellen.
  • Unterstützerversion: Neben der jeweils aktuellen Printversion erhalten Sie bei der Unterstützerversion eine Weltkarte der gewaltsamen Konflikte. Mit den Mehrkosten unterstützen Sie die Erstellung des Konfliktbarometers für das kommende Jahr. Sie können es ebenso hier bestellen.
  • Digitale Version: Zudem steht die alle bisherigen Versionen kostenfrei digital zur Verfügung (s. Archiv). Das „Conflict Barometer 2011“ können Sie hier als PDF herunterladen.

 

Interaktives Konfliktbarometer 2009

Konfliktbarometer CoverBasierend auf dem SMILE-Projekt stellen wir eine interaktive Version des Konfliktbarometers mit einer dynamischen Konfliktkarte, Zeitstrahl und den jeweiligen Konfliktdaten (inkl. Artikel) des aktuellen Konfliktbarometers zur Verfügung. Es ermöglicht neben einer Visialisierung der Barometer-Daten die Anwendung verschiedener Filterkriterien.

Mit Dank an Ryan Lee (MIT) und Lars Scheithauer (mindcluster) für die großzügige Unterstützung.

 

 

 

http://www.stratfor.com/free-reports

 

 


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: