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Aufruf: An die Weltbevölkerung: Bilden wir eine weltweite Allianz für das Leben und organisieren wir einen Marsch für das Überleben, der zu einem neuen Verständnis führt und auf dieser Basis eine neue Politik durchsetzt, in der die Würde des Menschen im Mittelpunkt steht, nicht die Macht und Profitinteressen der jetzigen Geld-Eliten und ihrer Angestellten!

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Die afrikanisch-deutsche Initiative Black&White ruft angesichts der weiteren Verschärfung der globalen Krise dazu auf:

Aufruf an die Weltbevölkerung:
Bilden wir eine  weltweite „Allianz für das Überleben“ und organisieren wir einen „Marsch für das Überleben“

In jeder Stunde verhungern weltweit 300 Kinder! Eine Milliarde der sieben Milliarden Menschen hungert, obwohl die Welt zwölf Milliarden Menschen ernähren kann. Gewalt und Kriege breiten sich immer mehr aus, viele Menschen verlieren deshalb ihre Heimat und sind auf der Flucht!  Die herrschenden Schichten setzen zunehmend auf Krieg, wenn sie glauben, dass ihnen der Krieg mehr Geld einbringt als der Kriege sie kostet! Egal mit wie viel Leid er für die Bevölkerungen verbunden ist. Diese Kriege und die Rüstung verschlingen das Geld, das die Welt braucht, um für alle die Grundbedürfnisse: Essen, Wohnen, Bildung und Gesundheit zu sichern. Und die Kriege können sich leicht zu einer neuen weltweiten Konfrontation entwickeln,  angesichts der Massenvernichtungswaffen zu einer unvorstellbaren Katastrophe!

Die Welt produziert heute mehr als je zuvor dank der  weltweiten Zusammenarbeit! Fast jedes Produkt ist inzwischen ein Weltprodukt,  in dem Ideen, Arbeit, Kapital und Materialien aus vielen Ländern stecken.  Aber noch nie war Reichtum und Armut weltweit so ungleich verteilt! Verschwendung und Luxus wachsen weltweit ebenso wie extreme Armut, Hunger und Not. Vor allem die junge Generation und die Kinder sind davon extrem betroffen: Viele haben keine Chance auf gute Bildung und Ausbildung und eine sichere  Arbeitsstelle, die ihnen eine gute Lebensperspektive gibt. Selbst in Industrieländern verdüstern sich die Chancen der jungen Leute inzwischen! Und die Situation wird sich weiter verschärfen: Heute nutzt die Welt bereits eineinhalb Mal so viel Umwelt, wie sie nutzen dürfte, um die Erde und das Überleben dauerhaft zu sichern! Bereits seit Jahren nehmen Umweltkatastrophen an Schwere und Häufigkeit zu.  Wir übernutzen jetzt schon die Welt, obwohl noch 80 Prozent der Menschheit in Armut lebt und die Weltbevölkerung sich noch von sieben auf acht bis neun Milliarden Menschen vergrößern wird.

Bei fast allen Menschen wächst deshalb das Gefühl persönlicher Bedrohung und der Wunsch sich zu wehren! Wir sollten uns erinnern, eine solche Krise und ein solches Bedrohungsgefühl hat in der Weltwirtschaftskrise nach 1929 zur Machtergreifung von Gewaltherrschern geführt. Sie haben die Menschen mobilisieren können, in den anderen Völkern und in Minderheiten die Ursachen für die Krise und ihre Bedrohung zu sehen und gegen sie Gewalt anzuwenden und Kriege zu führen. Dies hat  die Welt in eine Katastrophe gestürzt, die 60 Millionen Menschen in den verschiedensten Teilen der Erde das Leben gekostet hat und große Regionen verwüstet hat. Und die jetzige Krise ist durchaus mit der Krise nach 1929 zu vergleichen. Alle Probleme, die zur Krise 2008 geführt haben, sind nicht beseitigt, sondern verschärfen sich weiter.

Warum passiert nichts? Unser Weltsystem ist immer noch ein System, in dem sich die Stärkeren auf Kosten der Schwächeren  durchsetzen! Die Banken und Fonds legen das Geld der  Vermögenden da an, wo die niedrigsten Löhne gezahlt werden, investieren in Maschinen, die Arbeit überflüssig machen und Menschen in die Arbeitslosigkeit treiben und  investieren in den Ländern mit den niedrigsten Umweltstandards und niedrigsten Steuersätzen.  Das bringt ihnen (zumindest kurzfristig) die größten Vermögenszuwächse, ruiniert aber die Lebensbedingungen der Menschen, die von ihrer Arbeit leben, die Umwelt und die Staatseinnahmen. Und ruiniert sogar die gesamt Wirtschaft, denn dieser Kurs führt zu Verschärfung der Krise, da die Menschen die Produkte nicht mehr kaufen können, die sie hergestellt haben. Zudem nutzen die Staaten, die die größte politische und militärische Macht haben, diese Macht im Interesse der in ihrem Land herrschenden Eliten die Macht immer noch, um ungerechte Beziehungen gegen andere Staaten durchzusetzen oder aufrechtzuerhalten und deren Rohstoffe unter ihre Kontrolle zu bringen. Überall bestimmen die Interessen von geldbesitzenden Eliten die Politik, nicht das Interesse an der Zusammenarbeit im Dienste des Überlebens von jedem von uns und der Menschheit als Ganzes.

Der Versuch, nach dem Zweiten Weltkrieg eine Weltordnung zu schaffen, die solche Krisen und einen neuen Weltkrieg verhindert, ist in den Anfängen stecken geblieben! Das Verständnis der  von den Staaten 1948 beschlossenen Allgemeinen Menschenrechtserklärung, dass wir weltweit eine gemeinsame menschliche Familie sind und die Aufgabe haben, gemeinsam und füreinander zu handeln und füreinander zu sorgen, bestimmt auch heute noch nicht das Denken und Fühlen. Das Vorhaben, weltweit als Grundlage für die neue Ordnung freundschaftliche Beziehungen zwischen Menschen der verschiedenen Völker und Religionen aufzubauen, ist kaum umgesetzt worden. Die Vision der Menschenrechtserklärung ist, dass die Staaten  so zusammenarbeiten, dass die Ressourcen nicht mehr im Machtstreben der Staaten verschwendet werden! Sie sollen dafür eingesetzt werden, allen Menschen der Welt ein menschenwürdiges Leben zu sichern. Diese Ziele  konnten die Bevölkerungen bis heute nicht gegen die führenden Schichten in ihren Staaten durchsetzen, die den Staat immer noch als ihr Eigentum betrachten.

Wir halten aber dieses Verständnis und diese Vision der Zusammenarbeit als menschliche Familie für richtig und sogar existenznotwendig für die Menschheit! Gerade in der heutigen Weltwirtschaft, in der wir alle voneinander abhängig sind. Wir schlagen Euch deshalb vor, jetzt eine weltweite Koalition zu bilden, um diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte jetzt endlich umzusetzen, um den Marsch in eine weitere, möglicherweise letzte Katastrophe der Menschheit zu verhindern.

Wir brauchen heute die weltweite Zusammenarbeit angesichts der existentiellen Herausforderungen und wenn die Eliten das nicht schaffen, weil sie in Systemzwängen von Konkurrenz und Machtkämpfen stecken, dann müssen die Bürger, „the common people“ , dies Zusammenarbeit  aufbauen und durchsetzen.  Wir, die wir bisher nicht gefragt und häufig auch nicht informiert und gebildet werden über diese globalen Zusammenhänge müssen jetzt aktiv werden, sonst hat die Menschheit  keine Chance zu überleben! Wir müssen lernen, die großen Herausforderungen der  Welt zu verstehen und die vorhandenen Möglichkeiten erforschen, die Krisen zu überwinden! Wir müssenlernen, trotz und gegen den Einfluss der von den Eliten kontrollierten Massenmedien die anderen Menschen zu begeistern mit uns zusammen für das Überleben zu ringen! Und dass sie nicht wieder Führern hinterherzulaufen, die uns gegeneinander aufhetzen und dahin führen, uns gegenseitig Gewalt anzutun. Wenn wir uns aber weiterhin zuerst als Moslems oder Christen, Deutsche, Amerikaner, Russen oder Chinesen, Weiße oder Schwarze, Männer oder Frauen begreifen und nicht zuerst als Menschen, die nur durch Zusammenarbeit unser Überleben sichern können, dann hat die Menschheit keine Chance mehr!

Wenn wir die Dinge so weiterlaufen lassen, haben wir und sicher unsere Kinder und Enkel schon verloren! Wenn wir es anpacken, haben wir immerhin noch eine Chance! Wir sind dafür,  diese Chance  zu nutzen!

Wir regen an, eine weltweite „Allianz für das Überleben“ zu bilden. Wir sollten beginnen, weltweite freundschaftliche Beziehungen zwischen den Menschen zu fördern, zwischen Menschen aus Nord und Süd, Christen, Muslimen und Juden, Chinesen, Amerikanern, Afrikanern und Europäern.  Menschen aller Parteien, Religionen, Nationen, Ethnien und Hautfarben müssen jetzt für das Überleben zusammenarbeiten, wir brauchen uns alle, wir haben in unseren Kulturen alle Seiten, die wir einbringen können, um eine Wende vom Kampf um Vorherrschaft hin zur weltweiten Kooperation durchzusetzen und denen die Macht zu nehmen, die uns aus egoistischen Motiven in die Katastrophe führen!

Wir fordern die Bürger auf, aktiv zu werden, Intellektuelle, religiöse Einrichtungen, Schulen und Universitäten, Arbeiter und Wirtschaftsorganisationen, Bauern, Frauen und Jugendorganisationen, sie alle können beitragen, die Allianz für das Überleben aufzubauen und an der Ausarbeitung und Umsetzung der nötigen und möglichen Reformen mitzuwirken.

Folgende Ziele schlagen wir für die globale Allianz „Das Überleben sichern“ vor!

1.) Stärkung und Ausbau der demokratischen Kultur und Demokratie von der lokalen bis zur globalen Ebene

2.) Arbeit an der Beendigung der aktuellen Kriege durch Verhandlungen, Vorbeugung und Verhinderung neuer Gewaltausbrüche, Aufbau von globalen Institutionen zur friedlichen Konfliktlösung, Abrüstung

3.) Umbau unserer Lebens- und Wirtschaftsweise dahin, dass sie den Planeten nicht übernutzen

4.) Ausrichtung unserer Wirtschaft auf die Überwindung von Not, hin zu sozialer Sicherheit und sozialer Gerechtigkeit

5.) Schaffung einer Kultur der Toleranz und des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und Freiheit

6.) Ausrichtung der Bildung darauf, selbstbewusste, unabhängige Persönlichkeiten zu fördern, die bereit sind im Sinne der Menschenrechtserklärung sich an der Gestaltung einer zukunftsfähigen Welt zu beteiligen.

Wir von der afrikanisch-deutschen Initiative Black&White regen an, zur Unterstützung dieser Allianz Zukunftswerkstätten und Komitees aufzubauen und von ihnen die persönliche Vernetzung, den Aufbau von freundschaftlichen Beziehungen, den Austausch von Nachrichten und Bildung und Aktionen zu organisieren.

Als eine gemeinsame Aktion schlagen wir die Organisation eines „Marsches für das Überleben“ vor! Er soll in der Öffentlichkeit die globalen und verdrängten Herausforderungen der Menschheit zur Diskussion stellen und die Menschen anregen, eine globale Allianz für das Überleben aufzubauen.  Dieser Marsch soll erst enden, wenn er als Marsch durch die Institutionen auch erreicht hat, dass die Regierungen, die Verwaltungen und die Wirtschaft endlich sich an das halten, was unsere Staaten 1948 mit der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte beschlossen haben: Endlich eine Welt zu schaffen, in der alle Menschen weltweit ein Recht auf Leben ohne Not und Furcht haben und an der Entwicklung der Welt gleichberechtigt teilhaben und Gewalt und Krieg von der Erde verbannt sind.

Wer diesen Aufruf mittragen und unterzeichnen will, als Bürger oder Organisation, mag

Initiative Black&White e.V., 37281 Wanfried, Tel: 05655-924981, b.u.w@gmx.net

 


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