Startseite » Uncategorized » Können Banken, weil sie die Wirtschaft mit in den Abgrund zögen, wenn sie für ihre kriminellen Machenschaften verurteilt würden, jetzt straflos weltweit daran Geld verdienen, zerstörerischen Kräften wie Drogenkartellen, Terroristen und Diktaturen den Zugang zum Finanzsystem zu ermöglichen? Die HSBC, eine der größten Institute der Welt, „eine Bank, die weltweit zerstörerischen Kräften wie Drogenkartellen, Terroristen und Diktaturen den Zugang zum Finanzsystem ermöglicht hat“, wird nicht angeklagt, sondern kommt mit einem Vergleich davon! Sind einige Banken mittlerweile so gross, dass sie strafrechtlich nicht mehr belangt werden können? Ein strafrechtlicher Schuldspruch hätte HSBC die US-Banklizenz kosten und damit das Ende der Bank bedeuten können. Das wiederum hätte weitreichende Konsequenzen für das gesamte Finanzsystem haben können. Nach «too big to fail», «too big to manage» also auch noch «Too big to prosecute»? Möglicherweise hat die Staatsanwaltschaft von einer Anklage abgesehen, das Strafrecht im Endeffekt nicht gilt. Ex-Banker von UBS und Citigroup im Libor-Fall verhaftet.

Können Banken, weil sie die Wirtschaft mit in den Abgrund zögen, wenn sie für ihre kriminellen Machenschaften verurteilt würden, jetzt straflos weltweit daran Geld verdienen, zerstörerischen Kräften wie Drogenkartellen, Terroristen und Diktaturen den Zugang zum Finanzsystem zu ermöglichen? Die HSBC, eine der größten Institute der Welt, „eine Bank, die weltweit zerstörerischen Kräften wie Drogenkartellen, Terroristen und Diktaturen den Zugang zum Finanzsystem ermöglicht hat“, wird nicht angeklagt, sondern kommt mit einem Vergleich davon! Sind einige Banken mittlerweile so gross, dass sie strafrechtlich nicht mehr belangt werden können? Ein strafrechtlicher Schuldspruch hätte HSBC die US-Banklizenz kosten und damit das Ende der Bank bedeuten können. Das wiederum hätte weitreichende Konsequenzen für das gesamte Finanzsystem haben können. Nach «too big to fail», «too big to manage» also auch noch «Too big to prosecute»? Möglicherweise hat die Staatsanwaltschaft von einer Anklage abgesehen, das Strafrecht im Endeffekt nicht gilt. Ex-Banker von UBS und Citigroup im Libor-Fall verhaftet.

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Geldwäscherei bei der HSBC

Zu gross, um vor Gericht zu kommen?

enE-MailDruckenChristiane Hanna Henkel, New York

Die Grösse, die viele Banken in den USA, Grossbritannien oder auch in vielen anderen Ländern erreicht haben, erweist sich in einem international vernetzten Finanzsystem zunehmend als Problem. So haben die amerikanische Finanzkrise im Jahr 2008 und die derzeit in einigen Ländern Europas schwelende Krise gezeigt, dass die Bürger gezwungen sind, die grossen Banken zu retten, weil ein Zusammenbruch unabsehbare Schäden für das gesamte Finanzsystem haben könnte («too big to fail»). In letzter Zeit vermehrt bekanntgewordene, massive Fehlleistungen innerhalb der Banken werfen zudem die Frage auf: Lassen sich die komplexen Finanzkonglomerate überhaupt noch managen («too big to manage»)? Auch angesichts der letzten Milliardenverluste von JP Morgan und bei der UBS in London wird diese Frage virulenter.

Der Fall HSBC wirft aber eine weitere Frage bezüglich der Grösse auf: Sind einige Banken mittlerweile so gross, dass sie strafrechtlich nicht mehr belangt werden können? Ein strafrechtlicher Schuldspruch hätte HSBC die US-Banklizenz kosten und damit das Ende der Bank bedeuten können. Das wiederum hätte weitreichende Konsequenzen für das gesamte Finanzsystem haben können. Nach «too big to fail», «too big to manage» also auch noch «Too big to prosecute»?

Möglicherweise hat die Staatsanwaltschaft von einer Anklage abgesehen, auch weil sie die weitreichenden Konsequenzen einer allfälligen Verurteilung vor Augen hatte. Man mag argumentieren, dass die im Rahmen des nun getroffenen Vergleichs zwischen HSBC und den Aufsichtsbehörden vereinbarten Zahlungen und Auflagen ausreichend sind, um das Verhalten der Bank künftig in die richtige Richtung zu steuern. Aus Sicht der Bürger aber ist die Einsicht schmerzhaft, dass für eine Bank, die weltweit zerstörerischen Kräften wie Drogenkartellen, Terroristen und Diktaturen den Zugang zum Finanzsystem ermöglicht hat, das Strafrecht im Endeffekt nicht gilt.

http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/reflexe/zu-gross-um-vor-gericht-zu-kommen-1.17885012

Medien-Spekulationen

Ex-Banker von UBS und Citigroup im Libor-Fall verhaftet

tsf. Ein früherer Händler der UBS zählt offenbar zu den drei Bankern, die am Dienstag wegen vermeintlicher Manipulationen des Londoner Interbankensatzes (Libor) verhaftet wurden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg News. Sie beruft sich dabei auf informierte Kreise. Es sollen die ersten Verhaftungen in der britischen Hauptstadt in dem Fall sein.

Bei einem der Verhafteten soll es sich um Thomas Hayes handeln, einen früheren Händler bei der UBS und bei der Citigroup. Hayes war im Dezember 2009 zu Citigroup gekommen und später entlassen worden, nachdem ihm im Juni 2012 eine unsachgemässe Handlungsweise vorgeworfen worden war. Zuvor hatte er für die UBS und zwischen 2001 und 2003 für Royal Bank of Scotland gearbeitet. Die anderen beiden Verhafteten seien beim Brokerhaus RP Martin Holdings Ltd. tätig gewesen, erklärten Informanten. Bei allen dreien handelt es sich um britische Staatsangehörige im Alter von 33 bis 47 Jahren.

http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/ex-banker-von-ubs-und-citigroup-im-libor-fall-verhaftet-1.17885793


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