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Eine europäische Schuldenkrise Konferenz wie die Konferenz 1953, die Deutschland durch Schuldenstreichung half, wieder auf die Beine zu kommen, fordert Der griechischer Oppositionsführer, dDer Vorsitzende der Linkspartei, von Syriza, der zur Zeit bei Meinungsumfragen stärksten griechischen Partei, Alexis Tsipras. Wir damals für Deutschland solle heute auch für südeuropa eine Lösung gefunden werden, die der Wirtschaft wieder auf die Beine helfe und sie nicht zerstöre, wie die bisherigen Kürzungsmaßnahmen. 1953 konnte die deutsche Delegation bei der Londoner Schuldenkonferenz einen hohen Schuldennachlass erreichen.

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Griechischer Oppositionsführer fordert eine europäische Schuldenkrise Konferenz wie die Konferenz 1953, die Deutschland durch Schuldenstreichung half, wieder auf die Beine zu kommen

Der Vorsitzende der Linkspartei, von Syriza,  der zur Zeit bei Meinungsumfragen stärksten griechischen Partei, Alexis Tsipras, schlägt eine tragfähige Lösung für die Schuldenkrise für Griechenland und Südeuropa vor; Europa solle von der Geschichte lernen und die verschuldeten Länder so behandeln, wie Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg behandelt worden ist.

Der jüngste Kompromiss sei keine Lösung, sondern werde die Krise und den Niedergang des Landes fortsetzen. Bundeskanzlerin Merkel solle noch vor den Wahlen den Bundesbürgern reinen Wein einschenken, dass das Programm nicht funktioniert.

„Die einzig praktikable Lösung ist ein Schuldenschnitt nicht nur für Griechenland, sondern der gesamten südlichen Peripherie Europas“, sagte der Parteivorsitzende und betonte, dass die weitere Hinauszögerung des Schuldenschnittes nur die wirtschaftlichen und sozialen Kosten in die Höhe trieben

„Deshalb schlagen wir eine Konferenz nach dem Vorbild des Treffen vor, das in London stattfand im Jahr 1953, und von dem Deutschland von rund 60% seiner Schulden entlastet worden ist. Wir wollen mit unseren Kreditgebern eine glaubwürdige, wirksame Lösung finden. Es spielt dabei keine Rolle, wo die Konferenz stattfinden wird.“

Als Teil der alliierte Macht habe Griechenland an der Konferenz teilgenommen, deren Schuldenvereinbarung die Grundlagen das Wirtschaftswunder in Deutschland in der Nachkriegszeitgelegt habe. Der Pakt des von Hitler zerstörten Landes habe es Deutschland nicht nur ermöglicht, seine Schulden über einen 30-Jahres-Zeitraum zurückzuzahlen, sondern die jeweilige Höhe der finanziellen Verpflichtungen sei auch abhängig gemacht worden von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit in Deutschland.

Eine solche Wachstumsklausel, die Anpassung der Zahlungen an die wirtschaftlichen Möglichkeiten müsse es auch für Griechenland geben. Jetzt brauche Griechenland zunächst ein Aussetzung der Schuldenrückzahlungen, ein Moratorium, damit Griechenland sein Geld nutzen könne, um wieder Wirtschaftswachstum schaffen zu können“, sagte er, „Die suspendierten Zinszahlungen sollten zu einem Kick-Start der sterbenden griechischen Wirtschaft genutzt werden. „Eine solche Lösung könne  eine Win-Win-Lösung sein.“

Der charismatische Politiker kam ins Rampenlicht, als seine Partei ihre Stimmen bei der letzten Wahl in Juni verfünffachte. Die unsystematische Herangehensweise der internationalen Gläubiger zur Lösung der Krise zerstöre nicht nur Griechenland, sondern den gesamten Kontinent, argumentierte Syriza. Die jetzige Kürzungspolitik gieße Öl ins Feuer.

Tsipras Wirtschaftspolitik war oft durch den griechischen Ministerpräsidenten, Antonis Samaras, als „gefährlich und unausgegoren“ verspottet. Aber der 38-jährige Linksaußen wurde immer wieder bestätigt. Griechenland Umsetzung der radikalen Haushaltskonsolidierung hat zu einem Rekordniveau von Armut und Arbeitslosigkeit geführt, hält das Land in der Wirtschaftskrise gefangen und hat dazu geführt, dass das Land sich in einer Abwärtsspirale befindet. Im Süden Europa haben sich trotz der Kürzungen immer größere Haushaltslöcher ergeben, zu deren Finanzierung die Steuerzahler im Norden Europa von ihren Regierungen herangezogen werden. Mit den letzten Regelungen hätten sich die Gläubiger nur noch etwas Zeit gekauft. Sie seien bei weitem nicht ausreichend.  „Als die Krise im Jahr 2009 begann, betrug Griechenlands Schuldenstand betrug 120% der Wirtschaftsleistung des Landes. In diesem Jahr wird er offiziell 175,6% betragen. Und jetzt behaupten EU-IWF, dass, dass die Schulden, um tragfähig zu sein, auf 124% der Wirtschaftsleistung gesenkt werden bis zum Jahr 2020 „, sagte er und schüttelte ungläubig den Kopf.

„Nehmen wir an, sie haben Recht – aber wie wollen sie dorthin kommen? Nach 12 Jahren katastrophaler Kürzungen in Höhe von € 19 Mrd. wird Griechenland ein Niemandsland Land sein?.“

Übersetzt nach dem Artikel aus dem englischen Guardian: http://www.guardian.co.uk/world/2012/dec/09/greek-opposition-european-debt-conference

PS:

Die Konferenz zur Regelung der Auslandsschulden fand vom Sommer 1952 bis zum Londoner Schuldenabkommenam 27. Februar 1953 statt. In ihr wurden die Zahlungsverpflichtungen Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg geregelt.

Deutschland konnte hierbei den Grundstock zu einer neuen Glaubwürdigkeit in seine Politik und Wirtschaft legen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Londoner_Schuldenkonferenz

Unter der Verhandlungsführung von Hermann Josef Abs konnte die deutsche Delegation einen hohen Schuldennachlass erreichen. Alle ausstehenden[1] Forderungen auf Reparationen wurden im Londoner Abkommen bis zu dem Zeitpunkt einer endgültigen Regelung zurückgestellt (Artikel 5 Absatz 2[2]); für gewöhnlich sollten sie damit bis zum Abschluss eines förmlichen Friedensvertrags – eine wörtliche Bezugnahme auf diesen fehlt allerdings – aufgeschoben werden, der jedoch nie geschlossen wurde: 1990 wurde der Zwei-plus-Vier-Vertrag „anstatt eines Friedensvertrages“ unterzeichnet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Londoner_Schuldenabkommen

Unterzeichnung des Londoner Schuldenabkommens, durch das Deutschland einen großen Schuldenschnitt erhielt. Das verlangt Grichenland jetzt auch für Südeuropa.


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