Startseite » Marsch der Freunde für eine Wirtschaft und Wirtschaftspolitik, deren Ziel die Verwirklichung der sozialen Menschenrechte ist » Wenn die gegenwärtige Zunahme der Weltbevölkerung, der Industrialisierung, der Umweltverschmutzung, der Nahrungsmittelproduktion und der Ausbeutung von natürlichen Rohstoffen unverändert anhält, werden die absoluten Wachstumsgrenzen auf der Erde im Laufe der nächsten 100 Jahre erreicht. Mit großer Wahrscheinlichkeit führt dies zu einem ziemlich raschen und nicht aufhaltbaren Absinken der Bevölkerungszahl und der industriellen Kapazität. Die junge Generation wird eine Revolution wie die von 1848 machen, weil sie mit den Fehlern der jetzigen Generation keine Zukunft haben wird! „Grenzen des Wachstums“ Die düsteren Vorhersagen des Club of Rome von 1960 haben sich bewahrheitet: „Die Industrie fährt schon heute keinen Gewinn mehr ein – würde man die Umweltzerstörung als Schaden gegenrechnen.“ Jetzt kommt die neue Prognose bis 2052: „Die Menschheit hat die Ressourcen der Erde ausgereizt und wir werden in einigen Fällen schon vor 2052 einen örtlichen Kollaps erleben!“ „Wir stoßen jedes Jahr zweimal so viel Treibhausgas aus wie Wälder und Meere absorbieren können.“ „Im Jahr 2052 wird die Welt mit Schrecken auf weitere Änderungen in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts blicken.“

Wenn die gegenwärtige Zunahme der Weltbevölkerung, der Industrialisierung, der Umweltverschmutzung, der Nahrungsmittelproduktion und der Ausbeutung von natürlichen Rohstoffen unverändert anhält, werden die absoluten Wachstumsgrenzen auf der Erde im Laufe der nächsten 100 Jahre erreicht. Mit großer Wahrscheinlichkeit führt dies zu einem ziemlich raschen und nicht aufhaltbaren Absinken der Bevölkerungszahl und der industriellen Kapazität. Die junge Generation wird eine Revolution wie die von 1848 machen, weil sie mit den Fehlern der jetzigen Generation keine Zukunft haben wird! „Grenzen des Wachstums“ Die düsteren Vorhersagen des Club of Rome von 1960 haben sich bewahrheitet: „Die Industrie fährt schon heute keinen Gewinn mehr ein – würde man die Umweltzerstörung als Schaden gegenrechnen.“ Jetzt kommt die neue Prognose bis 2052: „Die Menschheit hat die Ressourcen der Erde ausgereizt und wir werden in einigen Fällen schon vor 2052 einen örtlichen Kollaps erleben!“ „Wir stoßen jedes Jahr zweimal so viel Treibhausgas aus wie Wälder und Meere absorbieren können.“ „Im Jahr 2052 wird die Welt mit Schrecken auf weitere Änderungen in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts blicken.“

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Für mich ein zynischer Titel der Zeit, der Ernstes lächerlich macht und mit diesem Stil dafür sorgt, dass nichts passiert!
CLUB OF ROME:
Der Weltuntergang zieht sich

Ist die Erde noch zu retten? Der Club of Rome zeichnet in einem Bericht ein erschreckendes Zukunftsszenario. Die Trends sind plausibel, ihre Präsentation aber hysterisch.

© Nasa GSFC/MODIS/USGS EROS

Der Planet Erde vom Weltraum aus betrachtetDer Planet Erde vom Weltraum aus betrachtet

Zyniker würden wohl sagen, die Propheten der Apokalypse sind zurück: InRotterdam hat die Denkfabrik Club of Rome einen Bericht vorgestellt, der eine düstere Prognose für den Planeten Erde entwirft. Der Klimawandel werde der Menschheit kräftig einheizen und mehr Dürren und Fluten über die Kontinente jagen. Die Treibhausgasemissionen steigen weiter. Gleichzeitig müssen sich die Industrienationen auf ein geringeres Wirtschaftswachstum einstellen. Weltweit sei mit drei Milliarden Menschen in Armut zu rechnen und ungeheuren Umweltzerstörungen.

Der Zukunftsreport 2052: A Global Forecast for the Next Forty Years ist keine entspannende Lektüre, der Club of Rome fragt sich, ob der Mensch überhaupt in der Lage sei zu überleben, ohne einen massiven Richtungswechsel. Der Bericht selbst enthält 35 Ausblicke von international führenden Wissenschaftlern, Ökonomen und Zukunftsforschern. Zahlreiche Statistiken flossen in die Zukunftsmodelle ein.

„Die negativen Auswirkungen werden deutlich sein“, warnte der Hauptautor des Reports, der norwegische Wirtschaftsexperte und Zukunftsforscher Jørgen Randers. „Die Menschheit hat die Ressourcen der Erde ausgereizt und wir werden in einigen Fällen schon vor 2052 einen örtlichen Kollaps erleben“, sagte Randers bei der Präsentation der Ergebnisse in Rotterdam. „Wir stoßen jedes Jahr zweimal so viel Treibhausgas aus wie Wälder und Meere absorbieren können.“

Die Trends scheinen zu stimmen

Randers Report erscheint 40 Jahre nach dem ersten großen Bericht im Auftrag des Club of Rome, einem Thinktank aus internationalen Denkern und Experten, der sich seit Jahrzehnten mit Nachhaltigkeit und Zukunftsfragen auseinandersetzt. 1972 erschien Die Grenzen des Wachstums, an dem auch Randers als Mitte Zwanzigjähriger mitgeschrieben hat. Damals waren die Reaktionen auf die Prognose heftig. Der zentrale Schluss des damaligen Berichts: „Wenn die gegenwärtige Zunahme der Weltbevölkerung, der Industrialisierung, der Umweltverschmutzung, der Nahrungsmittelproduktion und der Ausbeutung von natürlichen Rohstoffen unverändert anhält, werden die absoluten Wachstumsgrenzen auf der Erde im Laufe der nächsten hundert Jahre erreicht.“

Millionenfach wurde das Buch dazu verkauft. Kurz nach Erscheinen spotteten Kritiker, der Bericht sei Unsinn. Dann folgte die Ölkrise und sie rieben sich die Augen. Bis heute werden die alten Szenarien verfeinert und angepasst – und tatsächlich hat sich zumindest der grobe vorhergesagte Trend bewahrheitet: Die Schere zwischen Arm und Reich weitet sich, Landwirtschaftsflächen erodieren und gehen verloren, die Meere sind überfischt und die fossilen Rohstoffe werden immer knapper.

Dass diese Entwicklungen weitergehen, steht auch in dem aktuellen Bericht. Randers zufolge schadet die Wirtschaft mit ihrem steten Wachstum dem Klima und den Naturschätzen. Zudem berechneten die Forscher, dass die Industrie schon heute keinen Gewinn mehr einfährt – würde man die Umweltzerstörung als Schaden gegenrechnen. Derzeit fehlten Vermögenswerte der Umwelt wie Wasserressourcen, Bodenfruchtbarkeit, Lebensqualität und stabiles Klima.

Auch das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde künftig langsamer steigen. Bis 2052 werden zwar die Entwicklungsländer aufholen, die Armut sich hier verringern. Gleichzeitig müssen die Menschen in den heutigen Wirtschaftsnationen mit mehr Ungleichheit kämpfen. Viele Volkswirtschaften hätten ihr Entwicklungspotenzial ausgeschöpft und es gebe weniger Geburten, da immer mehr Menschen in Städten lebten und die Zahl ihrer Kinder selbst bestimmen könnten. Nach den Abschätzungen aus dem Bericht wird die Weltbevölkerung kurz nach 2040 bei 8,1 Milliarden ihren Höchststand erreichen und dann zurückgehen.

Die größte Bedrohung der Menschheit sieht Hauptautor Randers allerdings im fortschreitenden und ungezügelten Wandel des Klimas, der die Erde erwärmt. „Der Meeresspiegel wird weiter steigen, das Arktiseis im Sommer verschwinden und verändertes Wetter wird Landwirte und Urlauber treffen“, sagt er voraus. Die Treibhausgasemissionen werden ihm zufolge erst 2030 ihren Höhepunkt erreicht haben. Das sei zu spät, um den globalen Temperaturanstieg auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, was als eben noch akzeptable Marke angesehen wird. Bis 2080 werde die Temperatur um 2,8 Grad steigen.

„Im Jahr 2052 wird die Welt mit Schrecken auf weitere Änderungen in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts blicken“, sagt Randers. „Der sich selbst verstärkende Klimawandel wird die Sorge Nummer 1 sein.“ Aus den Permafrostböden hoch im Norden des Erdballs werde das starke Treibhausgas Methan entweichen, weil der frostige Grund zu tauen beginne. Es wird den Globus weiter aufheizen und noch mehr Permafrost schmelzen lassen.

Geholfen haben Untergangsszenarien nicht

Randers scheint zum Schluss zu kapitulieren. „Bitte helft, meine Vorhersage falsch werden zu lassen“, sagt er. Die Menschheit werde sich nicht schnell genug ändern. Auch die Demokratien der Welt werden mit ihren langen und komplexen Entscheidungswegen dies verhindern. Eine Revolution könnte die Folge sein, die junge Generation sei nicht länger bereit, die Fehler und Umweltlasten ihrer Vorgänger zu tragen. Das österreichische Club-of-Rome-Mitglied Karl Wagner prophezeit in dem Bericht einen gesellschaftlichen Umbruch in den 2020er Jahren. Sie werde vergleichbar sein mit der Revolution von 1848 gegen das feudale Herrschaftssystem.

Der Weltuntergang so scheint es, ist nur noch eine Frage der Zeit. Ob apokalyptische Szenarien – wenngleich in Grundzügen plausibel – die Menschen zum Umdenken bewegen werden, ist zweifelhaft. Geholfen haben sie in der Vergangenheit nicht. Schnelles Handeln ist zweifellos nötig, doch der Mensch ist ein träges Wesen, das sich kaum mehr so leicht erschrecken lässt.

„2052“: Neuer Bericht zum Wachstum und seinen Grenzen

7. Mai 2012, 11:22

„Globale Vorhersage für die nächsten 40 Jahre“ präsentiert – Grundzüge vorab bekanntgegeben

Berlin/Rotterdam – 40 Jahre ist es her, dass der Club of Rome den legendären Bericht „Die Grenzen des Wachstums“, zusammengestellt vom US-Ökonomen Dennis L. Meadows, präsentierte. Ausgehend von den zentralen Faktoren Industrialisierung, Bevölkerungswachstum, Ernährungslage, Rohstoffressourcen und Zerstörung von Lebensraum mündete der Bericht in die Aussage, dass bei unverändert voranschreitender Entwicklung „die absoluten Wachstumsgrenzen auf der Erde im Laufe der nächsten hundert Jahre erreicht“ würden.

Ausblick bis 2052

Im Jubiläumsjahr wird der Club of Rome einen neuen Bericht vorlegen, und der soll einen Ausblick auf die kommenden vier Jahrzehnte umfassen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die Menschheit auf einen umweltfreundlicheren Pfad umschwenken kann, bevor es zu spät ist. Grundzüge des Berichts „2052: A Global Forecast for the Next Forty Years“ („2052: Eine globale Vorhersage für die nächsten 40 Jahre“) wurden bereits vorab bekanntgegeben.

Die Studie beleuchtet unter anderem, wie stark die Weltbevölkerung noch ansteigen wird. Weitere Fragen sind, ob die Erde die zunehmende Bevölkerung versorgen kann sowie welche Nationen „aufsteigen“ und welche zu den Verlierern zählen werden. Die Studie kommt im Vorfeld des UN-Gipfels für Nachhaltigkeit Rio+20 heraus.

Einige der Thesen als Vorabveröffentlichung:

  • Die Weltbevölkerung wird kurz nach 2040 bei 8,1 Milliarden Menschen ihren Höchststand erreichen und dann zurückgehen.
  • Das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird langsamer als erwartet steigen. Um das Jahr 2050 wird das weltweite BIP 2,2 mal größer sein als heute.
  • Der Produktivitätszuwachs wird geringer ausfallen als in der Vergangenheit, weil viele Volkswirtschaften ihr Entwicklungspotenzial ausgeschöpft haben und weil soziale Verteilungskämpfe und extreme Wetterbedingungen zunehmen werden.
  • Das Ausbleiben von engagierten und konsequenten Reaktionen der Menschheit in der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts wird die Welt in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts auf einen gefährlichen Pfad der sich selbst verstärkenden globalen Erwärmung bringen.
  •  Verlieren wird überraschenderweise die aktuelle globale Elite, besonders die USA (…). China wird der Gewinner sein. … Alle – und besonders die Armen – leben in einer zunehmend chaotischen und klimageschädigten Welt.

Hintergrund

Der Hauptautor Jorgen Randers (66) ist Professor an der Norwegian Business School in Oslo. Anfang der 1970er Jahre arbeitete Randers bereits in dem Forscherteam am Massachusetts Institute of Technology mit, das die „Die Grenzen des Wachstum“ verfasst hat. In den neuen Report flossen neben Statistiken auch Beiträge dutzender renommierter Wirtschafts- und Zukunftsforscher sowie Naturwissenschafter ein. Im Anschluss an die Präsentation ist am Montagmittag eine Podiumsdiskussion unter anderem mit dem Generalsekretär des Club of Rome, Ian Johnson, und dem WWF-Präsidenten Yolanda Kakabadse geplant. (APA/red, derStandard.at, 6.5.2012)

=> Der Club of Rome und „Die Grenzen des Wachstums“

„Club of Rome“ – für eine bessere Welt

Der „Club of Rome“ ist ein Zusammenschluss von Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft. Die gemeinnützige Organisation mit rund 100 Mitgliedern aus mehr als 30 Ländern setzt sich für eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft der Menschheit ein. Sie will das Bewusstsein für die komplexen Probleme der Erde und mögliche Lösungen fördern.

Mit ihren Projekten und Veröffentlichungen versucht sie, Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft etwa auf die zunehmende Armut in den Entwicklungsländern, das rasante Bevölkerungswachstum und die globalen Umweltprobleme aufmerksam zu machen. Der Club wurde 1968 auf Initiative des italienischen Industriellen Aurelio Peccei (1908-1984) und des schottischen Wissenschafters Alexander King (1909-2007) in Rom gegründet. Aufsehen erregte er 1972 mit dem Bericht „Die Grenzen des Wachstums“. Das Werk rief die Knappheit der Rohstoffe ins Bewusstsein und löste eine weltweite Debatte aus.

40 Jahre „Die Grenzen des Wachstums“

Mitten im Wirtschaftsboom der westlichen Welt zeigte der Club of Rome 1972 der Menschheit ihre Grenzen auf. Der Forscherverbund hatte zwar einige Rohstoffvorräte der Erde unterschätzt. Doch auch 40 Jahre nach der Veröffentlichung scheinen viele Kernthesen des Buches „Die Grenzen des Wachstums – Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit“ weiterhin gültig zu sein. Die Autoren um Dennis Meadows fassten ihre Schlussfolgerungen so zusammen:

Wenn die gegenwärtige Zunahme der Weltbevölkerung, der Industrialisierung, der Umweltverschmutzung, der Nahrungsmittelproduktion und der Ausbeutung von natürlichen Rohstoffen unverändert anhält, werden die absoluten Wachstumsgrenzen auf der Erde im Laufe der nächsten 100 Jahre erreicht. Mit großer Wahrscheinlichkeit führt dies zu einem ziemlich raschen und nicht aufhaltbaren Absinken der Bevölkerungszahl und der industriellen Kapazität.

Es erscheint möglich, die Wachstumstendenzen zu ändern und einem ökologischen und wirtschaftlichen Gleichgewichtszustand herbeizuführen, der auch in weiterer Zukunft aufrechterhalten werden kann. Er könnte so erreicht werden, dass die materiellen Lebensgrundlagen für jeden Menschen auf der Erde sichergestellt sind und noch immer Spielraum bleibt, individuelle menschliche Fähigkeiten zu nutzen und persönliche Ziele zu erreichen.

Je eher die Menschheit sich entschließt, diesen Gleichgewichtszustand herzustellen, und je rascher sie damit beginnt, umso größer sind die Chancen, dass sie ihn auch erreicht.

http://derstandard.at/1334797157381/Club-of-Rome-2052-Neuer-Bericht-zum-Wachstum-und-seinen-Grenzen?_artikelIndex=2


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