Startseite » Marsch der Freunde gegen die Austragung von Konflikten mit Gewalt und Krieg und für Lösungen durch Verhandlungen und für Abrüstung » Roosevelt in seiner letzten Botschaft an den US-Kongress vom 25. März 1945: „Von der gewissenhaften Erfüllung der alliierten Abkommen, die in Teheran und Jalta erzielt wurden, hängen das Schicksal der Vereinigten Staaten und das Schicksal der ganzen Welt auf Generationen hinaus ab.“ Die Treue zu den auf der Krim getroffenen Vereinbarungen hätte dazu führen können, in einer friedlicheren und gerechteren Welt zu leben. Leider haben wir diese Chance vertan.

Roosevelt in seiner letzten Botschaft an den US-Kongress vom 25. März 1945: „Von der gewissenhaften Erfüllung der alliierten Abkommen, die in Teheran und Jalta erzielt wurden, hängen das Schicksal der Vereinigten Staaten und das Schicksal der ganzen Welt auf Generationen hinaus ab.“ Die Treue zu den auf der Krim getroffenen Vereinbarungen hätte dazu führen können, in einer friedlicheren und gerechteren Welt zu leben. Leider haben wir diese Chance vertan.

Neueste Beiträge

Archive

Kategorien

Roosevelt sah in Stalin keinen Dogmatiker

Im Gespräch Der russische Diplomat und Historiker Valentin Falin über die Krim-Konferenz vor 60 Jahren und die Vision des damaligen US-Präsidenten von einer Welt ohne Waffen

Auf der Krim-Konferenz in Jalta koordinierten Josef Stalin, Franklin D. Roosevelt und Winston Churchill im Februar 1945 ihre Pläne für die endgültige Zerschlagung der Streitkräfte Hitlerdeutschlands sowie Japans und formulierten mit Blick auf die Nachkriegsordnung Prinzipien einer gemeinsamen Politik. Bis zum heutigen Tag werden die Beschlüsse von damals höchst kontrovers beurteilt. Kurz vor dem 60. Jahrestag des Sieges der Alliierten im Zweiten Weltkrieg geht es besonders um die Frage, ob und wie Jalta die Welt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beeinflusst hat.

FREITAG: Experten bedienen grob gesagt zwei Deutungsraster, um historische Ereignisse zu beleuchten. Die einen bestehen darauf, dass sie aus dem zeitgeschichtlichen Kontext unmöglich heraus gerissen werden dürfen. Andere behaupten, nur von der heutigen Warte aus lasse sich das, was zeitlich so weit entfernt sei, wirklich verstehen. Welche Methode bevorzugen Sie beim Blick auf die Krim-Konferenz vor 60 Jahren?
VALENTIN FALIN: Wenn wir die Versuche einiger Liebhaber, „die Geschichte umzuschreiben“, ausschließen, möchte ich mich bei der Analyse dessen, was in Jalta geschah, vorrangig auf amerikanische Quellen berufen. Auf die unmittelbaren Teilnehmer, nämlich Präsident Roosevelt und seinen Außenminister Edward Stettinius, einen Großindustriellen, der viel Gewicht in den Geschäfts- und politischen Kreisen der USA besaß. Stettinius hielt Jalta später für den Kulminationspunkt im Verhältnis zwischen den USA, der Sowjetunion und – zum Teil – Großbritannien. Nach Eröffnung der Zweiten Front hatte sich zwischen den drei Großmächten eine Atmosphäre des Vertrauens eingestellt, die Tage des faschistischen Deutschlands waren gezählt, und die Sowjetunion übernahm die Verpflichtung, in den Krieg gegen Japan einzutreten. Man sah sich daher in Jalta schon mehr mit der Frage konfrontiert, wie die Nachkriegswelt zu gewinnen und eine Ordnung zu schaffen sei, in der Katastrophen wie der Zweite Weltkrieg unmöglich sein würden.

An dieser Stelle muss ich einwerfen, was wiederum durch Stettinius bestätigt wird: Den meisten Entscheidungen, die in Jalta getroffen wurden, lagen amerikanische Entwürfe zugrunde. Nicht unsere. So trägt das Schlusskommuniqué allein die Handschrift der amerikanischen Seite. Die sowjetische Delegation nahm überhaupt keine Korrekturen vor, und die Briten beschränkten sich – wie Stettinius schreibt – in der Hauptsache auf Stilistik. Wer Jalta so darstellt, als habe Stalin Roosevelt ausgespielt oder den Umstand ausgenutzt, dass der Präsident nicht sehr gesund war, sollte wissen, dass solche Behauptungen mit der Wahrheit nichts gemein haben.

Wären die Russen bei Stalingrad nur einen Moment ins Wanken geraten

Warum widmete Roosevelt auf der Krim Stalins Besorgnis über die Welt nach dem Krieg dermaßen viel Aufmerksamkeit?
Roosevelt kehrte mehr als nur einmal zu Ideen zurück, die er bereits im Juni 1942 Molotow bei einem Treffen in Washington mitgeteilt hatte: er sah die Nachkriegswelt als eine Welt ohne Waffen. Laut Roosevelt durften nur die USA, die Sowjetunion, Großbritannien und eventuell China ihre Streitkräfte behalten, allerdings in begrenzter Stärke. Alle übrigen Länder – sowohl die Aggressoren Deutschland, Japan und Italien als auch ihre Satelliten – hätten vollständig abrüsten müssen. Staaten, die wie Frankreich, Polen oder die Tschechoslowakei der Anti-Hitler-Koalition angehörten, hätten ebenso verfahren sollen. Roosevelt Begründung lautete: „Das Wettrüsten und eine gesunde Weltwirtschaft sind unvereinbar.“

Aber die Staaten, denen Streitkräfte bleiben sollten, hätten doch enorme Vorteile besessen. Wie sollten das Nationen wie Frankreich oder Polen hinnehmen?
Die beibehaltenen Streitkräfte der genannten drei oder vier Staaten hätten laut Roosevelt nur nach allgemeiner Abstimmung aller Mächte eingesetzt werden dürfen. Sie sollten allein den Auftrag haben, einen möglichen neuen Krieg oder eine Aggression im Keim zu ersticken.

Verzeihung, hier ist nicht alles klar. Offenkundig war Roosevelt kein naiver Mensch, er musste doch sehen, dass zwischen der Sowjetunion und den USA, zwischen der kommunistischen Ideologie und den Prinzipien der westlichen Demokratie, Gegensätze bestanden und ein Bündnis zwischen diesen beiden Extremen nur temporär, aber nicht auf Dauer bestehen konnte. Warum schlug er dann eine Nachkriegsordnung ohne Rüstung vor? Das war doch eine absolute Utopie.
Roosevelt war alles andere als ein naiver Politiker. Er war Militär und im Ersten Weltkrieg stellvertretender Minister für die US-Kriegsmarine gewesen. Auch dürfen wir nicht vergessen, dass die Amerikaner in diesen Krieg auf Seiten der Entente eingetreten waren. Roosevelt besaß daher bedeutende Erfahrungen, und sie waren stets von Hegemonieansprüchen beeinflusst, die den Weg der Vereinigten Staaten durch das 20. Jahrhundert bestimmten.

Ein zweites Moment: Roosevelt verstand ausgezeichnet, was Stalin darstellte, dass er nämlich in seiner Rhetorik nach außen hin den leninistischen Dogmatiker gab, in Wirklichkeit dagegen ein hartgesottener Pragmatiker war. Für Stalin war die Ideologie nur eine Maske, dahinter verbarg er sein wahres Gesicht. Roosevelt sah in Stalin denn auch keinen Kommunisten – entsprechende Dokumente lassen sich auch bei Churchill und sogar bei Hitler finden. Die Frage der Ideologie hatte als solche ihre Bedeutung fürs Publikum und blieb, wenn es um fundamentale historische Entscheidungen ging, im Hintergrund. Wissen Sie, wie Roosevelt Stalin 1943 in Teheran begrüßte?

Nein.
„Wir heißen ein neues Mitglied in unserer demokratischen Familie willkommen!“ Mit diesen Worten wandte er sich gleich zu Anfang an Stalin. Zuweilen stand Roosevelt Churchill kritischer gegenüber als Stalin, weil der britische Premier gern mit seinen Waffen rasselte und bereit war, sie gegen alle einzusetzen, die ihm aus diesen oder jenen Gründen nicht passten. Roosevelt fühlte sich beispielsweise abgestoßen von den übermäßigen Grausamkeiten, mit denen die Briten gegen griechische Partisanen vorgingen, die sich in der Endphase des Krieges ihren Okkupationstruppen nicht unterordnen wollten. Diese Griechen hatten ihr Land faktisch noch vor dem Einrücken der Briten befreit und wollten ein demokratisches System – nicht einen von London oktroyierten König.

Stalin bestand darauf, das UN-Hauptquartier in New York einzurichten

Wann hatte sich denn Roosevelt von ideologischen Klischees gegenüber Stalin befreit – lässt sich dafür ein Zeitpunkt nennen?
Roosevelt interessierte sich zu Beginn der dreißiger Jahre, noch bevor er die Sowjetunion anerkannt hatte, für sozialistische Ideen. Unter den amerikanischen Präsidenten war er der einzige, der sich eine solche „Ketzerei“ erlaubte. Eine Wende in seiner Einstellung zu Stalin gab es bei ihm erst 1937/38, als in Moskau die Schauprozesse begannen. Das veränderte Roosevelts Haltung gegenüber der Sowjetregierung radikal. Als der so genannte „Winterkrieg“ zwischen uns und Finnland entfesselt wurde, dachte er Anfang 1940 sogar über einen Abbruch der diplomatischen Beziehungen nach und verhandelte mit Kerenski über die Bildung einer russischen Exilregierung. Unter dem Vorwand, Finnland helfen zu müssen, wollte Roosevelt eine breite antisowjetische Front formieren, der die Achsenmächte Deutschland und Italien ebenso angehören sollten wie alle westlichen Demokratien. Aus meiner Sicht scheiterte das Vorhaben vor allem deshalb, weil Hitler ab Mai 1940 Frankreich angreifen ließ.

Ziehen wir all dies in Betracht, sehen wir: Man darf Roosevelt nicht nur in einer Farbe malen und glauben, er hätte die Sowjets beinahe in sein Herz geschlossen. Nein, er war ein sehr nüchterner, sehr weitsichtiger Politiker, der von einem Gedanken ausging: Ihre ökonomische Stärke würde den USA nach dem Ende des Krieges sowieso die führende Rolle in der Welt sichern – ob mit oder ohne Armee. Washington kontrollierte schon damals die Weltfinanzen und den Welthandel, es gab schon 1943 einen Plan zur Kontrolle der wichtigsten Ölfelder und Uranvorkommen. Wenn wir das nicht verstehen, werden wir nichts davon verstehen, was danach kam.

Stettinius schreibt übrigens in seinen Memoiren, Ende 1942 hätten die USA dicht vor einer Katastrophe gestanden. Wären die Russen bei Stalingrad nur einen Moment ins Wanken geraten und wäre an der Wolga alles nach Hitlers Plan verlaufen – hätte die unmittelbare Konsequenz in der Eroberung Großbritanniens durch das „Reich“ bestehen können. Hitlers Kontrolle über Afrika und den Nahen Osten mit all seinen Ölressourcen wäre nur noch eine Frage der Zeit gewesen – mit verheerenden Folgen für die Zukunft der USA. Daher war das Bündnis mit Stalin für Roosevelt keineswegs zufällig.

Kehren wir zur Krim-Konferenz zurück. Von wem stammte der dort angenommene Vorschlag, die Vereinten Nationen zu schaffen? Wer schlug vor, die osteuropäische Nachkriegswelt in Einflusszonen „längs der Curzon-Linie“* aufzuteilen?
Die UN-Idee stammte von Roosevelt. Er schlug sie bereits in Teheran vor, in Jalta nahm sie endgültig Gestalt an. Stalin bestand nur darauf, das Hauptquartier in New York einzurichten.

Warum das?
Weil er an den Völkerbund dachte. Die Amerikaner verzichteten bekanntlich darauf, ihm beizutreten, obwohl sie an der Idee eines solchen Staatenbundes beteiligt waren. Stalin wollte verhindern, dass sich Derartiges wiederholt, und hoffte, ein UN-Hauptquartier in den USA werde die Amerikaner zwingen, die internationale Zusammenarbeit ernst zu nehmen.

Roosevelt versprach Stalin einen Kredit von 4,5 Milliarden Dollar

Warum war das Echo auf die Krim-Konferenz schon damals zwiespältig?
Urheber der kritischen Stimmen war kein anderer als Churchill. Von London aus war zu hören, die UdSSR habe wie der Mohr seine Schuldigkeit getan, nun könne der Mohr gehen. Wohl auch deshalb betonte Roosevelt in seiner letzten Botschaft an den US-Kongress vom 25. März 1945: „Von der gewissenhaften Erfüllung der alliierten Abkommen, die in Teheran und Jalta erzielt wurden, hängen das Schicksal der Vereinigten Staaten und das Schicksal der ganzen Welt auf Generationen hinaus ab.“ Und er warnte: „Hier können sich die Amerikaner nicht heraushalten. Wir müssen die Verantwortung für die internationale Zusammenarbeit auf uns nehmen – oder wir werden die Verantwortung für einen neuen weltweiten Konflikt tragen.“

Churchill sah das anders.
Eindeutig. Er war der Ansicht: Je weiter im Osten die russischen „Barbaren“ aufgehalten werden, desto besser. Er dachte immer noch in den Begriffen des Renken-Plans, der keine „Operation Overlord“ zur Eröffnung der Zweiten Front wollte, sondern eine Unterstützung Deutschlands durch Briten und Amerikaner empfahl. Diese Dokumente sind nun einmal vorhanden – daran ist nichts zu rütteln. Wenn es nicht dazu kam, so keineswegs deshalb, weil unsere Partner diese Pläne plötzlich verabscheuten. Es war unsere Armee, die im letzten Jahr des Krieges mit ihrem Vormarsch für vollendete Tatsachen sorgte.

Wenn heute entstellende Urteile über die in Jalta geschlossenen Abkommen gefällt werden, schmäht das vor allem den, dessen Handschrift sie tragen: Franklin D. Roosevelt. Die Treue zu den auf der Krim getroffenen Vereinbarungen hätte dazu führen können, in einer friedlicheren und gerechteren Welt zu leben. Leider haben wir diese Chance vertan.

Sie haben meine Frage nicht beantwortet – warum wurde in Jalta auf die Curzon-Linie zurückgegriffen?
Es gab auf der Krim keinen Beschluss über Einflusszonen. Die „Curzon-Linie“ selbst wurde übrigens bereits 1920 auf einer Konferenz von Großbritannien, Frankreich und den USA gezogen. Als Stalin über diese Linie mit Roosevelt verhandelte, sprach er nicht davon, dass wir in Polen eine Satellitenregierung wollten, sondern von unserem Interesse, in Polen eine dem östlichen Nachbarn freundlich gesonnene Regierung an der Macht zu sehen, die garantiert, dass dieses Land nicht abermals zu einem Aufmarschgebiet für Schläge gegen die Sowjetunion wird.

Bestand das Verdienst der Krim-Konferenz nicht doch darin, dass wir ihr sechs Jahrzehnte ohne neue Weltkriege zu verdanken haben?
Lassen Sie mich dazu auf ein weiteres, wesentliches Detail der Verhandlungen damals verweisen, von dem so gut wie nichts geschrieben wird. Roosevelt versprach Stalin einen Kredit von 4,5 Milliarden Dollar für den Wiederaufbau. Warum? Trotz allen Geredes, dass Stalin ein kommunistischer Dogmatiker sei, wusste doch der amerikanische Präsident, dass der sowjetische Führer eine Riesenzahl von Konzessionen und extrem günstige Bedingungen für Kapitalanlagen anbot – ja, sogar mit dem Gedanken spielte, in der Sowjetunion eine Marktwirtschaft aufzubauen. Wenn das nicht geschah, so nur deshalb, weil Truman Roosevelts Nachfolger wurde. Ein Präsident, der im August 1945 bei seiner Rückkehr von der Potsdamer Konferenz an Bord seines Kreuzers Befehl gab, den Plan eines Kernwaffenkrieges gegen die Sowjetunion, der „Totality“ genannt wurde, vorzubereiten.

Wann lag dieser Plan als verbindliches Dokument vor?
Eine erste Fassung Ende 1945, später folgten „Drop shop“ und andere. Sie sahen eine Aufteilung der Sowjetunion in zwölf Staaten vor, wobei keiner davon so selbstständig sein sollte, dass er ohne ökonomische Hilfe von außen existieren konnte.

Mit anderen Worten, die USA sind dafür verantwortlich, dass die Ideen der Krim-Konferenz nicht die Welt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts prägten.
Das wäre zu absolut formuliert – Trumans erster Außenminister Byrnes kehrte im Dezember 1945 von Verhandlungen mit Stalin und einer Außenministerkonferenz in Moskau zurück. Am 30. Dezember sagte er in seiner Rundfunkansprache: „Nach den Gesprächen mit Stalin habe ich begriffen, dass ein gerechter Frieden in der amerikanischen Auffassung dieses Wortes erreichbar ist.“ Am 5. Januar schrieb Truman ihm einen Brief: „Alles, was Sie da zusammengeredet haben, ist Unsinn. Wir brauchen keinen Kompromiss mit der Sowjetunion. Was wir brauchen, ist eine Pax Americana, die zu 80 Prozent unseren Vorstellungen entsprechen wird.“ Wir können heute zusammenzählen, wie oft danach die Welt am Rande des Untergangs stand, und nur eine höhere Vernunft sie vor der Selbstvernichtung bewahrte.

Das Gespräch führte Viktor Litowkin

(*) Demarkationslinie, die 1920 vom damaligen britischen Außenminister George Curzon für eine Beendigung des polnisch-sowjetischen Konflikts vorgeschlagen wurde. Sie kam allerdings nicht zum Tragen, da mit dem Sieg von Warschau für die polnische Seite eine viel günstigere Grenzziehung gegenüber Sowjetrussland möglich wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Curzon-Linie jedoch zum Maßstab für die polnische Ostgrenze.

2 cellpadding=10 cellspacing=2> Valentin Michailowitsch Falin (78) galt seit den sechziger Jahren als der „Deutschland-Spezialist“ des sowjetischen Außenministeriums. Er war als Partner Egon Bahrs an den Verhandlungen über den „Moskauer Vertrag“ beteiligt und wurde ab Mai 1971 für sieben Jahre Botschafter der UdSSR in Bonn. Ein einmaliger Vorgang war die Beteiligung Falins an der Abfassung der Gemeinsamen Entschließung des Bundestages vom 17. Mai 1972 zu den „Ost-Verträgen“. Nach einem Karriere-Knick in der Ära Andropow berief Michail Gorbatschow Falin 1986 zunächst an die Spitze der Agentur Nowosti, später zum Leiter der ZK-Abteilung für Internationale Beziehungen und damit zu seinem außenpolitischen Chefberater. Falin, der ein vorzügliches Deutsch spricht, bereitete dann auch 1990 die entscheidenden Verhandlungen mit der Regierung Kohl über die deutsche Einheit vor.


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: