Startseite » Marsch der Freunde gegen die Austragung von Konflikten mit Gewalt und Krieg und für Lösungen durch Verhandlungen und für Abrüstung » Alle 22 Minuten wird ein Mensch von einer Mine verletzt oder getötet, das sind über 32 Minenopfer pro Tag. Rotes Kreuz kritisiert Kürzung der Gelder für die Überlebenden von Minenunfällen um ein Drittel auf 30 Millionen Dollar – 36 Staaten (darunter die USA, Russland und China) ächten diese Waffen nicht, die die Entwicklung ganzer Regionen noch lange nach dem Ende eines Konflikts verhindern! Die Konvention von 1997 verbietet Produktion, Einsatz und Handel von Antipersonenminen. Die Mitgliedstaaten sind verpflichtet, ihre Bestände zu zerstören und Überlebende von Minenunfällen zu unterstützen.

Alle 22 Minuten wird ein Mensch von einer Mine verletzt oder getötet, das sind über 32 Minenopfer pro Tag. Rotes Kreuz kritisiert Kürzung der Gelder für die Überlebenden von Minenunfällen um ein Drittel auf 30 Millionen Dollar – 36 Staaten (darunter die USA, Russland und China) ächten diese Waffen nicht, die die Entwicklung ganzer Regionen noch lange nach dem Ende eines Konflikts verhindern! Die Konvention von 1997 verbietet Produktion, Einsatz und Handel von Antipersonenminen. Die Mitgliedstaaten sind verpflichtet, ihre Bestände zu zerstören und Überlebende von Minenunfällen zu unterstützen.

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Genf

Minen als Falle für die Zukunft

International Heute, 17:17
Die Schweiz setzt sich für die vollständige Ächtung der Personenminen ein. Sie fordert die abseitsstehenden oder zaudernden Staaten auf, der Konvention von Ottawa beizutreten und ihre Minenbestände zu zerstören.
mri. Genf

Die Welt von Antipersonenminen zu befreien ist für Bundesrat Didier Burkhalter eine Frage des Willens, wie er am Montag an der einwöchigen Konferenz der Ottawa-Konvention in Genf sagte. Die Konvention von 1997 verbietet Produktion, Einsatz und Handel von Antipersonenminen. Die Mitgliedstaaten sind verpflichtet, ihre Bestände zu zerstören und Überlebende von Minenunfällen zu unterstützen.

Neue Opfer dieser Waffen müssten vermieden werden, sagte der Burkhalter mit Blick auf die fast 4300 Minenunfälle im letzten Jahr. Die Schweiz setzt sich für die universelle Ratifizierung der Ottawa-Konvention ein, der 36 Staaten noch nicht beigetreten sind, darunter die USA, Russland und China. Burkhalter wies darauf hin, dass Minen die Entwicklung ganzer Regionen noch lange nach dem Ende eines Konflikts verhinderten. Ein Land, das Minen lege, stelle sich selbst eine Falle für die Zukunft, sagte er.

Die Schweiz ist besorgt, dass mehrere Länder ihre Minenfelder nicht rechtzeitig räumten. Rund 30 Staaten haben dafür mehr Zeit beantragt. Weissrussland, die Ukraine und Griechenland haben zudem die Frist für die Zerstörung ihrer Bestände nicht eingehalten. Burkhalter sprach sich für eine nachhaltige Unterstützung der Opfer aus und kündigte an, dass die Schweiz bis 2015 jährlich 17 Millionen Dollar für Projekte vor Ort und für das internationale Minenräumungszentrum in Genf bereitstellt.

Peter Maurer, Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), bedauerte vor den Medien, dass die Gelder für Überlebende von Minenunfällen dieses Jahr um einen Drittel auf 30 Millionen Dollar gekürzt wurden. Er rief dazu auf, auch die Konvention über die Rechte der Behinderten zu ratifizieren, der die Schweiz bisher nicht angehört.

http://www.nzz.ch/aktuell/international/genf-minen-als-falle-fuer-die-zukunft-1.17866790

http://www.google.de/imgres?hl=de&client=firefox&hs=IXb&sa=X&tbo=d&rls=net.gmx:de:official&biw=1333&bih=610&tbm=isch&tbnid=7IJCJJCDrvOR1M:&imgrefurl=http://www.soziologie-etc.com/soz/buch-hoelle/07_minen-und-minenfelder.htm&docid=jV_LTMekjmEO1M&imgurl=http://www.soziologie-etc.com/soz/buch-hoelle/07-minen-und-minenfelder-d/minenopfer-maedchen-ohne-beine.jpg&w=294&h=221&ei=JOe8UL-nLozntQafy4DIBA&zoom=1&iact=hc&vpx=1053&vpy=194&dur=160&hovh=176&hovw=235&tx=164&ty=103&sig=107911395358511235024&page=3&tbnh=134&tbnw=199&start=48&ndsp=28&ved=1t:429,r:69,s:0,i:295

Minenräumung, Entminung, Bombenräumung: http://www.fsd.ch

Alle 22 Minuten wird ein Mensch von einer Mine verletzt oder getötet, das sind über 32 Minenopfer pro Tag. Von den Tieren, die durch Minen verletzt oder getötet werden, sprechen die Bilanzen nicht.

Die „USA“ haben die Anti-Minen-Konvention bis heute (2002 / 2005) nicht unterschrieben.

Die Kosten, die durch Minen entstehen, sind enorm, weil nach einem Krieg die Minen im Boden bleiben und weiter eine unsichtbare Gefahr darstellen, ohne dass sich die jeweiligen Kriegsparteien um deren Entfernung kümmern.

Ein überlebendes Minenopfer, dem ein Arm oder ein Bein abgerissen wurde, fehlt der Familie als Arbeitskraft auf dem Feld, isst aber weiter mit. Sind beide Beine oder beide Arme abgerissen, braucht das Minenopfer eine dauernde Betreuung, so dass der Familie gleich zwei Arbeitskräfte fehlen.

Ein totes Minenopfer ist noch tragischer für die Familie, denn nun fällt eine Arbeitskraft und ein Glied der Familie weg, ohne dass das Opfer eine Schuld auf sich geladen hätte.

Die Spitalkosten für Minenopfer sind enorm und können von den Familien oft nicht aufgebracht werden. Die Familien geraten in Schulden.

Durch Minen wird jegliches Menschenrecht zerstört, denn schuldlos verletzt zu werden, ohne dafür eine Kompensation vom Verursacher zu erhalten, ist Raub: Raub der Menschenwürde und Raub der Gesundheit. Die Entminung ganzer Länder mittels Hunden ist sehr kostspielig, mit Ratten schon eher möglich.

Hier ist eine Hölle. Die Verursacher von Verletzungen und Tod durch Minen in ehemaligen Kriegsgebieten werden bis heute nicht zur Rechenschaft gezogen, weder durch lokale, noch durch nationale, noch durch internationale Gerichtshöfe, an erster Stelle die „USA“. Länder, die Fabriken zur Minenproduktion zulassen, sollten nicht nur geächtet, sondern auch verurteilt und kontrolliert werden. Waffeninspektoren in den „USA“ und in anderen „zivilisierten“ Ländern,sollten somit keine Unmöglichkeit bleiben, um die Minenproduktion zu stoppen. Entminung sollte von den Produzenten von Minen bezahlt werden müssen, dann gäbe es sofort keine Minenproduktionen mehr.


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