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11.780 Euro an jedem Tag verdienen Top-Manager in Deutschland (EU-PLatz 2), 13.698 Euro ihre britischen Kollegen! Und 120 Millionen Europer leben in Armut und sind sozial ausgegrenzt! Die Experten regen an, dass Unternehmen das Verhältnis der Managergehälter zu den Mitarbeiter-Einkommen veröffentlichen sollten. Seht die Verpflichtung für unsere Bundesregierung aus dem Grundgesetz: „§1(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.“

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Österreichs Top-Manager verdienen relativ wenig

3. Dezember 2012, 16:57

VOLKSWAGEN


Während britische Konzernchefs im Schnitt fünf Millionen Euro im Jahr verdienen, sind es hierzulande zwei. EU-weit der zehnte Rang

Frankfurt am Main – Österreichs Top-Manager zählen wenig überraschend nicht zu den Spitzenverdienern in Europa. Unter 14 untersuchten Ländern nehmen sie mit einer durchschnittlichen Vergütung von weniger als zwei Millionen Euro nur den zehnten Rang ein. Nur in Dänemark, Schweden, Norwegen und Portugal verdienen die Top-Manager im Schnitt noch weniger.

An der Spitze der Gehaltspyramide stehen unangefochten die britischen Manager-Kollegen, die im Schnitt auf über fünf Millionen Euro Jahresgage kommen, gefolgt von den deutschen mit 4,3 Millionen Euro, wie aus den am Montag in Frankfurt veröffentlichten Zahlen des Beratungshauses ECGS hervorgeht. Die Experten regen an, dass Unternehmen das Verhältnis der Managergehälter zu den Mitarbeiter-Einkommen veröffentlichen sollten.

Großes Gefälle

Britische Unternehmensbosse erhielten der Studie zufolge mit mehr als fünf Millionen Euro noch knapp ein Viertel mehr als Deutschlands Top-Manager. Diese strichen jedoch 252 Prozent mehr als ihre Kollegen in Portugal ein und immerhin noch 25 Prozent mehr als Unternehmenschefs in Frankreich.

Auf den Plätzen drei und vier der 14 untersuchten Länder landeten mit jeweils gut vier Millionen Euro Chefs von Unternehmen in der Schweiz und Spanien, danach folgen Italien und Frankreich mit unter vier Millionen Euro. Belgische und niederländische Top-Manager kamen auf unter drei Millionen Euro. Finnland liegt knapp vor Österreich unter zwei Millionen Euro.

ECGS (Expert Corporate Governance Service) nahm für die erstmals erstellte Studie die Vergütung von 392 Chefs europäischer Unternehmen unter die Lupe. Im Schnitt ergab sich eine Summe von 3,7 Millionen Euro.

Grundgehalt oder Aktien?

Während ein Großteil der Vergütung in Deutschland bar ausgezahlt wird, erhielten die Chefs britischer oder schweizerischer Unternehmen den Löwenanteil in Form von Aktien. Bei österreichischen Firmen dominiert dagegen das Grundgehalt. Es macht 45 Prozent der gesamten Vergütung aus. Hohe Grundgehälter gibt es noch in Nowegen, Portugal, Dänemark und Schweden mit jeweils über 60 Prozent.

Dagegen müssen britische und Schweizer Manager im Schnitt mit 18 bzw. 27 Prozent Grundgehalt auskommen. Ihr Aktienanteil beträgt 64 bzw. 50 Prozent. In Österreich liegt er nur bei 17 Prozent, 32 Prozent entfallen auf variable Gehaltsbestandteile, die in Deutschland mit 49 Prozent am höchsten liegen.

Spitzenverdiener der 392 Manager ist Maurice Lévy, Chef des weltweit drittgrößten Kommunikationsunternehmens Publicis. Er kam auf rund 19,76 Millionen Euro Gesamtvergütung. Das liege vor allem daran, dass Lévy einen seit Jahren aufgeschobenen Anspruch auf ein 16-Millionen-Bonuspaket geltend gemacht habe, hieß es zur Erklärung.

Auf Rang zwei findet sich der inzwischen zurückgetretene Barclays-Vorstandschef Bob Diamond, auf Rang drei Martin Sorrell vom britischen Werbeunternehmen WPP, auf Rang vier der Volkswagen-Lenker Martin Winterkorn. (APA, 3.12.2012)

http://derstandard.at/1353208082250/Oesterreichs-Top-Manager-europaweit-im-unteren-Gehalts-Drittel


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